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Seitensprung: Beichten oder verschweigen?

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Nach einem Seitensprung steht oftmals die Frage im Raum - beichten oder besser den Mund halten?

Geschehenes ungeschehen machen kann man nicht. Doch wie sollte man sich nach einem Seitensprung verhalten, vor allem wenn das schlechte Gewissen plagt? Eine heikle Sache, bei der es kein Patentrezept gibt: beichten oder schweigen?

Schnell passiert: das One-Night-Stand

Laut Umfragen sind 40 Prozent der Männer und Frauen schon einmal auf diese oder andere Weise fremdgegangen. Natürlich sollte man sich fragen, warum der Seitensprung passieren konnte. Ist das Grundgerüst einer Beziehung bereits am bröckeln, ist Untreue meist vorprogrammiert und sollte dementsprechend ernst genommen werden. Besser ist dann vielleicht ein Ende mit Schrecken und klar Schiff zu machen, als eine unglückliche Beziehung noch ewig fortzuführen. Doch ein Seitensprung muss nicht immer bedeuten, dass die Beziehung am Ende ist. Trotz Liebe zum Partner können Ausrutscher vorkommen. Sollten sie nicht, doch niemand ist perfekt und das moderne Zeitalter mit all seinen Versuchungen macht es auch nicht immer leicht.

Auch der Fremdgänger hat es nicht leicht

Der Fremdgänger trägt die Verantwortung, ob er seinem Liebsten - gehen wir mal von einer glücklichen Beziehung aus - reinen Wein einschenkt oder nicht, und dadurch eine schwere Beziehungskrise riskiert. Denn glaubt man Studien und Psychologen, haben Seitensprünge für viele Paare unüberwindbare Folgen, die über kurz oder lang meist auch daran scheitern. Der Partner fühlt sich - zu recht betrogen - nicht mehr geliebt und zweifelt an seiner Attraktivität für den Partner. Dem Liebsten das Gegenteil zu beweisen, kann mehr als schwierig werden. Was einmal gebeichtet ist, ist für immer raus. Deswegen sollte man sich diesen Schritt gut überlegen.

Wann eine Beichte sinnvoll ist

Wann also beichten? Wenn es Zeugen gibt, die den Fremdgeher entlarven könnten, dann ist der Rat ganz eindeutig: Besser der Betrogene erfährt es von seinem Partner, als über Dritte. Denn dann stehen die Chancen auf Vergebung noch schlechter. Auch wenn das schlechte Gewissen so plagend ist, ist dies Grund für eine Beichte. Denn über kurz oder lang wird es sich das negativ auf die Beziehung auswirken. Das Geheimnis ewig mit sich rum zu schleppen und dabei von Schuldgefühlen zerfressen zu werden, verändert das eigene Verhalten und tut niemanden gut. Allen Mut zusammennehmen und auf Vergebung und Barmherzigkeit seines Liebsten zu hoffen, ist dann wohl die bessere Alternative: Zeigt wirkliche Reue und steht dazu, beteuert Eure Liebe und Euer Interesse an der Beziehung. Den Rest muss Amor erledigen!

Was der Partner nicht weiß, macht ihn nicht heiß

Gibt es keine undichten Stellen, die den Seitensprung entlarven könnten, und schafft es der Betrüger mit den Gewissensbissen umzugehen, dann ist es vielleicht besser zu schweigen. Untersuchungen haben ergeben, dass betrogene Partner im schlimmsten Fall posttraumatischen Belastungsstörungen erleiden und in jedem Fall von großem Kummer heimgesucht werden. Falls die Liebe nach wie vor besteht, ist aus dieser Sicht betrachtet eine Beichte keineswegs die einzig richtige Verhaltensweise. Auch was die Überlebenschancen der Beziehung angeht, stehen diese mit Dichthalten weitaus besser. Viel produktiver kann es sein, die Untreue als Ansporn zu nehmen, an der eigenen Beziehung zu arbeiten und vielleicht wieder mehr prickelnde Momente zu schaffen, so dass Versuchungen beim nächsten mal erst gar nicht zum Ernstfall werden.