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Neuer Beziehungsstatus: Zusammen? Single? - Nein, Mingle!

mingle
Spaß ohne Verbindlichkeiten - so sieht die moderne Beziehung aus

Orientieren wir uns an Facebook, gibt es eine Reihe Beziehungsstatus: von Single über „in einer Beziehung“ oder „es ist kompliziert“ bis hin zu verlobt, verheiratet, getrennt, geschieden und verwitwet. Sogar die „offene Beziehung“ wurde nicht vergessen. Doch, was ist mit den Mingles? Mingle, ein frisch aufgekommener Beziehungsstatus, mit dem zunehmend Großstädter ihre Romanzen definieren.

 

Was ist ein Mingle?

Mingle ist eine Wortkreation aus den englischen Begriffen „mixed“ und „Single“, was soviel bedeutet, dass man irgendwie zusammen ist - und gleichzeitig auch irgendwie nicht. Also nichts „Ernstes“ miteinander hat. Man könnte es vergleichen mit einer Affäre, doch mit mehr Exklusivität und Vertrautheit. Mingles machen gemeinsam Pärchendinge, wie zusammen vor dem TV kuscheln, gemeinsam frühstücken, ins Kino gehen und andere Unternehmungen. Viele Mingles, vor allem der weibliche Part, ist oft treu, was Disziplinen wie den Bettsport angeht. Dennoch ist ein Mingle unabhängig, genießt seine Freiheit und hat keine Verpflichtungen gegenüber seinem Mingle-Partner. Das macht auch den Unterschied zu einer offenen Beziehung aus, die sich hauptsächlich durch ihre sexuelle Freiheit auszeichnet. Was das Mingledasein wohl am ehesten beschreibt, sind „Freunde mit gewissen Vorzügen“, wie sie im gleichnamigen Kinoerfolg von Mila Kunis und Justin Timberlake verkörpert wurden.

Mingles und die Sache mit der Liebe

Was bedeutet das Mingledasein für die Beziehung, die eigentlich keine ist? Eigentlich liegt die Antwort auf der Hand, denn sobald große Gefühle im Spiel sind, wollen fast alle, egal ob Frau oder Mann, Exklusivität, also den Liebsten nicht teilen bzw. keine Intimität mit Dritten. Was auch dadurch erklärt wird, dass viele Mingle-Frauen keine Lust auf andere Männer haben, weil wir uns ja bekanntlich mit dem Sex verlieben, sobald dieser häufiger stattfindet. Danke oder vielleicht auch zur Hölle mit dem Bindungshormon Oxytocin - je nachdem wie man die Sache betrachtet. Befragt man Mingles, ist die „Mingleschaft“ beendet, sobald sich einer ernsthaft verliebt. Dann ist man entweder zusammen, insofern der andere die Gefühlte teilt, oder aber, die Sache ist beendet und jeder geht seine Wege. Der oder die Eine mit einem gebrochenen Herzen. Und erfahrungsgemäß bricht das weibliche Herz öfter. Denn, auf das Bindungshormon zurückkommend, sind Männer-Mingles leider etwas im Vorteil. Männer schütten das Bindungshormon nämlich hauptsächlich dann aus, wenn sie Aussicht auf Sex mit ihrer Angebeten haben, während diese sie ziemlich zappeln lässt.

Mingle gut, alles gut! - Tatsächlich so einfach?

Bedeutet das letztendlich, dass Mingles gar nicht so unabhängig und frei sind, und dabei einfach nur Spaß möchten und sich am Leben und der Zweisamkeit freuen, ohne den ganzen Stress, den so manch eine Beziehung mit sich bringt? Unserer Meinung nach ist es reines Wunschdenken oder schlichtweg die Theorie. Denn früher oder später gibt es Stress, und vielleicht ein oder zwei gebrochene Herzen mit dazu. Genau das ist auch die Thematik bei den „Freunden mit gewissen Vorzügen“, Mila Kunis und Justin Timberlake, wobei es in dieser Geschichte glücklicherweise ein Happy End gibt. Solltet ihr euch gerade in einer Mingleschaft befinden, von Amors Pfeilen (noch) nicht getroffen, dann habt ihr vielleicht gute Chancen, dass es einfach eine nette Sache in eurem Leben bleibt. Doch wer glaubt, dass diese bestimmte Art von Beziehung, was sie definitiv ist, immer völlig unkompliziert und frei von Gefühlschaos verlaufen wird, ist auf dem Holzweg. Sobald man merkt, dass das Herz für den anderen zu schlagen beginnt, ist es ratsam, sich dessen bewusst werdend, seine Konsequenzen daraus zu ziehen, anstatt vorgetäuschte Unabhängigkeit und Coolness an den Tag zu legen, nur um den anderen zu halten. Denn das, liebe Damen, geht meistens nicht gut.