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Der richtige Umgang mit Hunger, Appetit und Gelüsten

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Heißhunger kennt wohl jeder.

Ein bewusstes Essverhalten meint nicht nur, darauf zu achten, was und wie viel wir zu uns nehmen, sondern viel mehr auch, unseren Hunger bewusst wahrzunehmen. Denn Hunger ist nicht gleich Hunger. Neben Appetit und Gelüsten gibt es noch weitere Formen des Verlangens nach Essen. Basierend auf Chozen Bays Bestseller „Achtsam essen“ verraten wir Euch in einem kurzen Überblick, was dahinter steckt. Ihr werdet überrascht sein, wie sich dieses Wissen über Euren Hunger positiv auf Euer Essverhalten auswirken wird!

Bärenhunger - Gib dem Magen Brennstoff!

Diese Art von Hunger kommt vom tiefsten Inneren Eures Magens. In Zeiten des Überflusses nehmen viele diesen nicht mehr wirklich wahr, da Essen ständig verfügbar ist und unkontrolliert darauf zugegriffen wird. Egal, ob wir hungrig sind oder nicht. Doch nach fünf Stunden ohne Nahrung meldet sich der Hunger in der Regel zurück - um so länger die Pausen, desto lauter. Und dann dürfen und sollen wir ihm auch geben, was er braucht. Wer jetzt zu Gesundem in moderater Menge greift, liegt genau richtig. Und nicht vergessen, langsam essen - denn das Sättigungsgefühl stellt sich nach kurzer Zeit erst ein. Tipp: Ein Glas Wasser vorab füllt den Magen.

Sieht lecker aus - will ich haben!

Ihr kennt denselben Effekt vom Shoppen. Eigentlich braucht Ihr das Teil nicht, doch es sieht so toll aus und man will es einfach unbedingt haben. Ähnlich funktioniert der Effekt mit Nahrung. Augenhunger, wie es so heißt. In diesem Fall - wie auch beim Shoppen - wegschauen und am besten an etwas ganz anderes denken. Ihr werdet sehen, wie schnell der Hunger, der eigentlich keiner ist, verfliegen wird. Jede Menge Kalorien habt Ihr Euch damit mit einer nur kleinen Anstrengung gespart. Das Ablenken fällt mit der Zeit immer leichter! Übrigens: Mit „Nasenhunger“ verhält es sich genauso!

Lust auf Abwechslung - mach’s spannend!

Wenn wir etwas essen, werden unsere Geschmacksnerven von Gewürzen, Schärfe und Süße auf Abenteuerreise geschickt. Ebenso sind verschiedene Konsistenzen, von knackig und knusprig bis zu cremig wie Joghurt und Eis für unseren Mund spannend. Nach längeren Pausen diverser Geschmackserlebnisse lüstet es uns ganz besonders danach. Viel trinken und ein abwechslungsreicher, bunter Speiseplan ist das beste Mittel, um unseren Mund dauerhaft glücklich zu machen.

Raus aus der Routine!

Frühstück, Mittag, Abendessen - das ist einfach so! Doch haben wir zu den Mahlzeiten tatsächlich immer Hunger? Auf den Bauch hören und wenn sich der Magen nicht meldet, die Mahlzeit ruhig ausfallen lassen. Dann essen wir auch nicht mehr als wir brauchen. Auch Routine in Form von immer denselben Nahrungsmitteln, zum Beispiel bei einer Diät,  lässt Gelüste und Heißhunger wachwerden. Übrigens: Dieser Effekt ist kein böser Wille der Natur. Manchmal zeigt uns der Körper auch auf diese Weise, dass uns irgendetwas wie ein bestimmter Nährstoff fehlt. Bei Kindern noch sehr stark ausgeprägt, verlieren wir im Erwachsenenalter dieses Bewusstsein. Sollte Euch also ein ungemeines Verlangen nach z.B. einem saftigen Steak hartnäckig verfolgen - nachgeben und genießen!

Hunger durch Emotionen

Stress, Liebeskummer und Langeweile sind die typischen Ursachen für Frustessen und eines der tückischsten Fallen für Gewichtszunahme. Das Einzige, was hilft, den Grund dafür am Schopf zu packen. Langeweile beenden - es gibt sicher irgendetwas zu tun! Bei Stress für Entspannung sorgen, Sport machen und an die frische Luft gehen. Und bei Liebeskummer, einkuscheln, lustige Filme und Serien gucken und sich bei der besten Freundin oder dem besten Kumpel ausheulen. Redaktionstipp: Heiße Kummerschkolade aus purem Kakaopulver mit heißem Wasser aufgegossen und Milchschaum versehen, tröstet die Seele und macht keinen Speck!