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Dating-Apps: Große Liebe oder schnelle Nummer?

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Dating-Apps sind derzeit sehr beliebt.

Tinder, Lovoo & Co. Noch nie war es so einfach, neue Männer (oder Frauen) kennenzulernen. Fast jeder Fünfte nutzt heutzutage Dating-Apps auf seinem Smartphone. Doch was bringen die Flirtplattformen - die schnelle Nummer oder die große Liebe?

Wenn der Schuss nach hinten losgeht

Zugegeben, der Gedanke an dem Ganzen ist gut: Man kommt schnell in Kontakt mit dem anderen Geschlecht und hat dabei noch eine Riesenauswahl - darunter Menschen, denen man vielleicht sonst nie begegnen würde. Dazu kommt: hinter seinem Handy ist man sicher, von Schüchternheit und der ersten Hemmschwelle keine Spur. Ja, locker flockig chatten können wir inzwischen alle. Doch was passiert, wenn diese Faktoren fehlen? Für die, die vorrangig Spaß suchen und erst einmal nicht an einer festen Beziehung interessiert sind, sind Dating-Apps eine durchaus unkomplizierte Bereicherung, denn die schnelle Nummer ist meist nicht weit. Doch die anderen nehmen sich wichtige Stadien, die das natürliche Balzverhalten normalerweise durchläuft.

Drei Dinge, an denen es fehlt

Was allen Dating-Apps durch die Bank fehlt, ist, dass wir über den Bildschirm nicht wahrnehmen können: Stimmt die Chemie? Kann ich den anderen überhaupt riechen? Fallen uns im „realen“ Leben nicht auch Menschen auf, die wir nur auf einem Foto betrachtet á la Tinder ganz schnell „weggewischt“ hätten? Punkt zwei:Gerade die Anfangsphase ist sensibel. Zu viel Offenherzigkeit, zu schnelle Annäherungen und Berührungen, können unliebsame Konsequenzen haben, so erklärt es auch Helen K. Fischer in „Anatomie der Liebe“ (1993). Nicht für kürze Abenteuer, doch für das Entstehen von Nähe und Bindung sind heutzutage fast altmodisch erscheinende Rhythmen der Natur ungemein wichtig. Altmodische Ansichten - das Stichwort für Punkt 3. Auch wenn wir uns dagegen wehren, Männer müssen ihre künftige Partnerin erobern, um am Ende das Kostbarste, unter gehöriger Anstrengung ergatterte, endlich in den Armen zu halten. Offen oder insgeheim, sie haben es nicht gern, wenn es neben ihnen noch unzählige andere gibt und gegeben hat.

Fazit: Ladylike bleiben!

Dating-Apps machen es leicht. Oft zu leicht. Und wenn sich Frauen nach Nähe und Zweisamkeit sehnen, sich beginnen zu verlieben, haben es die meisten Männer schon wieder abgehakt. Eben wegen genannter Gründe. Das ergibt leider die Erfahrung. Außerdem tummeln sich ja viele andere hübsche Fische auf Tinder, Lovoo & Co, die zudem alle „wollen“. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, und wenn die große Liebe in Form zweier Menschen aufeinandertrifft, dann können schon mal die einen oder anderen Regeln fallen. Doch grundsätzlich sollten sensible Ladys mit Hang zur Romantik den ganzen Datingspaß mit Vorsicht genießen und nicht vergessen, dass sie von ihrem Traumprinzen erobert werden sollten. Das Tempo drosslen. Dann kann aus einem schnellen Flirt vielleicht auch viel mehr werden.